Dorfverein Schwändi

Hofbesichtigung

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Dass Heu nicht gleich Heu ist, schmecken die Kühe auf dem Bio-Bergbauernhof der Familie von Franz und Sonja Horner-Nef in Schwändi sehr wohl. Woran das liegt? Die Antwort gabs am vergangenen Samstag bei einer Hofbesichtigung. Rund 30 Schwänderinnen und Schwänder nahmen die Gelegenheit wahr, sich auf dem Hof der fünfköpfigen Bergbauernfamilie umzuschauen – und dabei viel Wissenswertes zu erfahren. 

So etwa, wie es Franz und Sonja vor elf Jahren nach Schwändi verschlagen hat. Was die junge Familie auf ihrem Hof für die Zukunft plant, nach welchen ökologischen und ökonomischen Kriterien sie ihren Betrieb führen – und wie sie es mit drei kleinen Kindern unter einen Hut bringen, nicht nur den eigenen Landwirtschaftsbetrief mit rund 50 Kühen inmitten von Schwändi zu bewirtschaften, sondern im Sommer zusätzlich auch z'Alp zu ziehen. Denn von Juni bis September wird die Alp Baumgarten in Linthal jeweils zum Zuhause von Franz, Sonja, Martina, Jasmin und Tobias. Mit welchen Herausforderungen sie dabei zu kämpfen haben, auch darüber erzählten Franz und Sonja offen.

Geduldig und offen beantworteten Franz und Sonja nicht nur die vielen Fragen der Besucherinnen und Besucher, sondern verrieten auch so manches Geheimnis: Beispielsweise, welch wichtige Rolle heutzutage ein Magnet dabei spielt, damit es Kühen gut geht. Denn wenn die Tiere auf der Weiden schon nur einen so kleinen Fremdkörper wie eine Büroklammer fressen, kann das schwerwiegende Folgen haben. Regelmässig holt Franz deshalb mit einem Magneten, den er seinen Tieren in den Magen einführt, kleine und kleinste Metallteile wieder heraus. 

Eines der Highlights bei der Führung war sicherlich der Stall mit den Kälbchen, und das nicht nur für die Kinder. Das Jüngste hatte erst zwei Tage zuvor das Licht der Welt erblickt. 

Im Anschluss an die Führung über den Hof gabs noch einen kleinen Apero mit feinem Baumgarten-Alpkäse von Franz und Sonja sowie Getränken vom Dorfverein Schwändi. Dafür hatte Franz noch extra seine kleine Holzwerkstatt frei geräumt – womit auch noch ein letztes Geheimnis gelüftet wurde: der Landwirt ist ursprünglich Zimmermann von Beruf. Aber seine wahre Berufung ist das «buure».

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